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Geboren wurde John in Bridgeport, doch aufgewachsen ist er in Black
Rock. Er besuchte die
Sacred Heart
University, wo er Englisch studierte, Karate lernte und und als
Bogenschieß-Lehrer arbeitete.
In seiner Freizeit trat er einem Schauspiel-Club bei und das erste
Stück in dem er auftrat, war "Summer and Smoke". Er verfolgte die
Schauspielerei dann weiter und ergatterte später Haupt- rollen in
"West Side Story" und "Waiting for Godot".
John verließ die Schule nach 4 Jahren und nahm einen Job auf einem
Austernfänger-Boot an. Eines Tages standen ein paar seiner früheren
College-Kameraden am Dock. Sie hatten John aufgespürt, weil er eine
Hauptrolle in ihrer Produktion "Luv" (von Murray Schisgal) im Stowe
Playhouse spielen sollte. Er nahm das Angebot an und blieb am
Playhouse, wo er danach noch in verschiedenen Ein-Mann-Stücken
auftrat. Eines Tages, als John gerade nicht in der Stadt war,
brannte das Theater nieder. Daraufhin ging er nach North Wolcott in
Vermont, wo einen Job als Schmied und Zimmer- mann annahm. Fast 2
Jahre ging er diesen Tätigkeiten nach, dann flog er nach England, wo
er eigentlich nur einen 3-wöchigen Urlaub verbringen wollte, doch
dann blieb er für 10 Jahre dort.
In London gründete er eine Improvisations-Theater-Gruppe namens "Sal's
Meat Market", für die er als Co-Autor arbeite, Regie führte und auch
selbst auftrat. Bis zu 15 verschiedene Charaktere spielte er da
manchmal pro Stück.
Irgendwann wurde der "British Arts Council" auf ihn aufmerksam und
John und ein Partner bekamen finanzielle Unterstützung, damit sie
durch Clubs und Theater in ganz Europa touren konnten.
1974 hatte John an der Seite von Rita Moreno seine erste Rolle in
einem Kinofilm. Das war in "The Ritz". Seitdem hat er in über 20
Filmen mitgespielt, darunter so bekannte wie A Bridge Too Far,
Yanks, Superman, Superman II, Ragtime, The Empire Strikes Back,
Outland und Gandhi.
In die USA kehrte John 1981 zurück. Ab da verlagerten sich seine
Rollen mehr in Richtung TV-Filme und Serien. Die bekanntesten Serien
in denen er mitspielte, sind Hill Street Blues, Code Red
und natürlich Cheers. Bei vielen verschiedenen Filmen und
Serien arbeitete er zwischendurch auch als Regisseur. Das tut
er auch heute noch.
Eines von Johns Kindern leidet an Diabetes. Daraufhin gründete er
den "Ratzenberger Diabetes Research Fund". Außerdem ist er der
Vorsitzende von Childrenwithdiabetes.com, einer Internet- plattform,
wo man Informationen über Diabetes bei Jugendlichen austauschen kann. Aktionen zum Spendensammeln für die Forschung haben
schon eine Summe von über 100 Millionen Dollar eingebracht.
John engagiert sie auch sehr für den Umweltschutz. Er gründetet
"Eco-Pak Industries", eine Firma, die umweltfreundliches
Verpackungsmaterial herstellt, welches mittlerweile weltweit
verkauft wird.
John lebt in Los Angeles. Er
ist aktuell ein Vorstandsmitglied der Pepperdine University und
Mittwochabends trommelt er in einer Bagpipe
Band.
Weitere kurze Infos über John:
- er ist der einzige Sprecher,
der in
allen Pixar-Animationsfilmen
einer Figur seine Stimme gegeben
hat bzw.
noch geben wird.
-
schauspielern tut er nur noch selten. Er arbeitet nun hauptsächlich
als Produzent, Regieseur und
Autor. Er
besitzt auch eine eigene Produktionsfirma (Fiddlers Bay Productions).
- 1982 ging er zum Casting für die Rolle des Postamtsangestellten
Norm für die neu geplante Serie
Cheers.
Diesen Part hat er nicht bekommen. Er fragte dann, ob sie nicht noch
einen Charakter
brauchen
würden, der eine Art "Besserwisser" sei, der zu allem etwas weiß und
meint zu allem
etwas
sagen zu müssen. Dann hat er improvisiert und einen 10-minütigen
Monolog im Stil von
"Cliff"
gehalten. Das kam gut an und der Charakter "Cliff Clavin" ward
geboren und wurde in die
Serie
eingebaut. Die Rolle sollte ursprünglich nur aus ein paar
gelegentlichen Auftritten bestehen,
doch dann
wurde ein fester Part für 10 Jahre daraus.
- als "Cliff Clavin" spielte er in 6 verschiedenen Serien mit.
In
Cheers, St. Elsewhere, The Tortellis,
Wings, The
Simpsons
und Frasier.
Das macht ihn zum
4. Schauspieler mit diesem Rekord.
Die anderen sind: Richard
Belzer (Detective John Munch), Camryn Manheim (Ellenor Frutt)
und
George Wendt
(Norm
Peterson).
- er und George Wendt (Norm) gingen im Jahr 2000 vor Gericht, um
ihre Rollen-Charaktere Cliff
und Norm
schützen zu lassen. Jemand wollte Werbespots für Cheers-ähnliche
Flughafen-Bars
drehen,
und Schauspieler sollten in dem Spot Cliff und Norm nachahmen. John
und George sag-
ten, dass
ihre Rollen-Charaktere dafür nicht ausgebeutet/ausgenutzt werden
sollen. Sie gewan-
nen die
Klage auch.
- nach Cheers mimte er selber aber in vielen Werbespots eine Art
"Cliff Clavin" in Form eines
Advertising Pitchmans(?).
- er ist das einzige Mitglied der Cheers-Schauspieler, das wirklich
mal in Boston gewohnt hat – in
der "Combat
Zone", dem Rotlichtviertel...
- als junger Mann
hat er in London gelebt und als Assistent für einen
Baum-Chirurgen gearbeitet. |